Wetterrückblick Dezember 2015


 01.01.2016

Der Dezember war durch ein langanhaltendes Hoch geprägt, das die Schlechtwetterfronten nördlich von uns vorbeileitete. Lediglich am 17. 12.  gab es einen richtigen Regentag. Sonst war es beständig schön bzw. nebelig. Das bedeutete für das Bergland sehr viel Sonnenschein und abnormale Wärme. Dieses Wetter war eher für Wanderungen als für Schifahren geeignet. Oft war es in den Nächten so mild, dass oft auch kein Kunstschnee erzeugt werden konnte. In den Tallagen gab es öfter Nebel und blieb im Verhältnis zum Bergland dadurch kühler, aber ebenfalls noch viel zu mild für die Jahreszeit. An der Wetterstation Feldkirch-Nofels gab es drei Rekorde zu verzeichnen: Der Dezember 2015 war der trockenste Monat seit 30 Jahren. Die tiefste Temperatur betrug lediglich – 5 Grad. Für Dezember ein viel zu milder Wert, der auch Rekord bedeutet. Dazu kommt noch, dass es, wie in den Jahren 2002 und 2013, an keinem einzigen Dezembertag schneite. Insgesamt war der Dezember wieder um 1,7 Grad überdurchschnittlich warm. Für höhere Lagen mit mehr Sonne lag der Wert sogar noch deutlich höher!


Statistische Daten:

Höchsttemperatur: 12,2 Grad am 11. 12.

Tiefsttemperatur: -5,2 Grad am 22. 12.

Monatsdurchschnittstemperatur: 2,22 Grad

Gesamtniederschlagsmenge: 19 Liter pro m2

6 Regentage

Keinen Tag mit Schneefall im Rheintal!

24 kalte Tage unter 10 Grad

24 Tage mit Nachtfrost

1 Eistag (ganztägig unter 0 Grad) am 29. 12.

Beitrag:  Edi Walser (Wetterstation Feldkirch-Nofels)

Foto: Furkajoch, neue Jagdhütte bei der Alpe Gampernest

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