Wetterrückblick Juli 2017

Der Juli 2016 begann mit sehr warmen und heißen Tagen. Es blieb bis zum 10. Juli ohne nennenswerten Niederschlag. Danach folgte bis zum 15. Juli eine Regenperiode mit sehr intensiven Niederschlägen und Gewittern und in der Folge starke Abkühlung. Danach stiegen die Temperaturen wieder schnell an. Ab dem 21. Juli blieb es sehr unbeständig; warm, aber fast täglich Regen oder Gewitter, die bei uns im Vergleich zu den anderen Bundesländern harmlos verliefen. Dabei war es sehr schwül! Die Luftfeuchtigkeit betrug zwischen 70 und 100 %. Dadurch empfand man die Temperaturen als besonders unangenehm. Insgesamt fielen in Feldkirch-Nofels 134 Liter pro m2 Niederschlag, das ist sogar weniger als der Durchschnitt der letzten 30 Jahre. Der beträgt nämlich 158 Liter pro m2. Andere Regionen Vorarlbergs (Bregenzerwald, Arlberggebiet) bekamen allerdings deutlich mehr Niederschlag ab. Die Durchschnittstemperatur betrug 19,8 Grad, das heißt sie lag um 1,4 Grad über dem Normalwert.

Statistische Daten:

Höchsttemperatur: 31,7 Grad am 20. 7.

Tiefsttemperatur: 7,1 Grad am 1. 7.

Durchschnittstemperatur: 19,8 Grad

Gesamtniederschlagsmenge: 134 Liter/m2

Sommertage über 25 Grad: 19

Hitzetage über 30 Grad: 5

Regentage: 19

Gewittertage: 11



Bericht von Edi Walser, Wetterstation Feldkirch-Nofels
Bild: ausgetrocknetes Bachbett der Nafla, Feldkirch-Altenstadt

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