Wetterrückblick Dezember 2019

Bis zum 6. brachte der Dezember  kalte Tage mit Frost und tagsüber nicht über 5 Grad. Danach wurde es wärmer und ab dem 9. regnerisch. Endlich am 10. und 12. gab es zumindest für jeweils eine Viertelstunde kurze Schneefälle.  Doch ab dem 14. setzte sich der Föhn immer stärker durch. Er brachte extrem hohe Temperaturen, sogar Nachttemperaturen über 15 bis zu 17 Grad! Die Windspitzen erreichten selbst im Rheintal mehrmals zwischen 60 und 70 km/h, auf den Bergen sogar über 100 km/h. Erst am 21. Dezember brach der Föhn zusammen.  Es wurde wieder regnerisch, aber es blieb mild und ohne Frost. Ab dem 29. gab es wieder Frost, aber es blieb trocken. Der Dezember 2019 war wieder viel zu warm, die Monatsdurchschnittstemperatur betrug  in Nofels 4,65 Grad. Das bedeutet einen neuen Rekord, denn bisher lag diese zwischen + 4,5 und -3,8 Grad. Aus dem Grund war im Rheintal auch kein Tag mit einer Schneedecke zu verzeichnen; schon zum 8. Mal hintereinander also keine weißen Weihnachten. Zum Glück für die Schigebiete fiel wenigstens in Lagen über 1000 m Seehöhe nach den Föhntagen genug Schnee, dass die Schisaison eröffnet werden konnte. Der Gesamtniederschlag von 64 Liter pro m2 bedeutet etwa 80 % des normalen Wertes.



 Statistische Daten:


Höchsttemperatur: 19,8 Grad am 17. 12.


Tiefsttemperatur: -5,2 Grad am 4. 12.


Monatsdurchschnittstemperatur: 4,65 Grad


Gesamtniederschlagsmenge: 64 Liter pro m2


Regentage: 15


Tage mit Schneefall: 2


Kalte Tage unter 10 Grad: 25


Tage mit Nachtfrost: 14


Eistage (ganztägig unter 0 Grad): keinen

 

Beitrag von Edi Walser (Wetterstation Feldkirch-Nofels)


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